Denn Leben ist nicht nur das, was du siehst, sondern auch das, was sieht.

18/09/2017

Hey ihr.

 

In letzter Zeit habe ich viel gelesen, viel Musik gehört, viel nachgedacht. Wie ihr wisst, liebe ich das Leben. Ich schaue sehr positiv auf das, was mich umgibt. Die Erde, die Menschen, die Tiere, die Natur. Das Positive dieser Welt prägt sich immer mehr bei mir ein, als das Negative. Aber auch ich schaue mir gerne die anderen Seiten des Lebens an, auch ich sehe wie viel auf dieser Welt verkehrt läuft. Und deshalb finde ich es sehr interessant Bücher und Texte zu lesen, über Menschen die das Leben aus einer ganz anderen Sichtweise betrachten. Kritischer vielleicht. Manchmal auch einfach negativer. Aus Ecken denen ich mir bisher noch nicht bewusst war.

 

Es hilft mir Dinge auch mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Yin und Yang. Das Dunkel im Licht, das Licht im Dunkel. Es bestärkt mich in meinen Ansichten, ergänzt oder korrigiert sie. Ich liebe es philosophische Gedanken in mir aufzunehmen, sie zu hinterfragen, sie umzudrehen, zu vergleichen. Gerade lese ich ein Buch über die Liebe. Erich Fromm beleuchtet sie von allen Seiten, schlüsselt sie auf in einzelne Teile um auch diese wieder aufzuschlüsseln. Es ist wunderbar so zu wachsen und die Augen, die Ohren und das Innere so für neue Perspektiven zu öffnen. 

 

Ich dachte lange wir Menschen denken zu viel nach. Aber das stimmt nicht. Wir denken nur über die falschen Dinge nach. Es gibt so viele tiefe Themen, inspirierende Gedanken, spannende Sätze über die man stundenlang nachdenken kann. Es ist schön das es Menschen und Bücher gibt die einem dabei helfen. Einem den Anstoß geben mal in eine andere Richtung zu denken. Mal eine kleine Seitengasse zu nehmen, anstatt dem großen breiten, sicheren Weg zu folgen dem alle folgen. Einem dabei helfen sich auch mal ins Dunkle zu trauen, um am Ende wieder gestärkt ins Licht laufen zu können.

 

Wir Menschen sind etwas sehr besonderes. Wir sind die Spitze der Schöpfung. Unsere Geist, unsere Seele ist so tief, unser Wesen ist unerklärlich, unergründlich. Wir können Wunderbares schaffen. Wir müssen nur zu uns selbst finden. Und finden wir zu uns selbst können wir endlich auch zu einander finden. Wahrhaftig lieben. Es ist schön zu sehen was wir Menschen zustande bringen können. Sei es Musik, Kunst, sei es ein Gedicht. Sei es, dass wir andere Menschen zum lachen bringen. Sind wir glücklich stecken wir einander damit an wie ein Feuer dass sich in der Steppe ausbreitet. Wenn wir strahlen ziehen wir uns gegenseitig an. Und auch wenn wir traurig oder depressiv sind, beeinflussen wir damit andere negativ. Denn wir sind alle eins.  

 

Ich habe seit einiger Zeit angefangen nicht mehr soviel nach außen zu schauen, sondern vielmehr nach innen. In mich selbst hinein. Ich, wir, sind ein Universum das wir selbst wahrscheinlich niemals ganz zu verstehen vermögen. Ich finde das müssen wir auch nicht. Aber es ist schön zu wissen, das in uns Millionen, Abermilliarden funkelnder Sterne glitzern. Tragt schönes in die Welt, inspiriert andere Menschen. Seid euch selbst und ihnen ein gutes Vorbild. Öffnet die Augen für euch selbst, und für diese wunderbare Welt da draußen.

 

Es ist alles gut. Das Leben ist ein großer Lernprozess, wir lernen, fallen hin, drehen wieder um, und kommen dann doch wieder auf die richtige Spur. Manche laufen schnell, andere lassen sich etwas mehr Zeit. Aber wir sind alle auf dem Weg. Habt Geduld, seid nicht so streng mit euch. Schaut mehr in euch selbst hinein. Verbannt den Fernsehr, verbannt die Werbung, verbannt die ganzen schlechten Neuigkeiten aus eurem Kopf. Stellt euch eine Staffelei dahin, wo früher der Tv stand. Schreibt eure Gedanken auf, vielleicht ein Gedicht anstatt durch Facebook zu scrollen. Geht ne Stunde Früher in Bett und lest ein Buch. Schließt öfter mal die Augen, macht nichts und horcht einfach mal nur in euch selbst hinein. Gebt euch eine Chance eure eigene Schönheit zu erkennen.

 

Jeden Tag wachsen wir, verändern uns. Gemeinsam in eine Positive Richtung und wir können wunderbares erschaffen. Jetzt und in Zukunft. Hört Musik, tanzt im Regen oder einfach in eurem Zimmer. Stellt euch nackt in vor den Spiegel uns sagt euch wie schön ihr seid. Macht anderen Menschen Komplimente. Geht spazieren und seit auch mal alleine. Alleine sein ist schön. Die Zeit mit einem selbst ist sehr wertvolle Zeit.

 

Alleine sind wir übrigens niemals.

 

Ich würde euch gerne noch einen Musiker und seine Band vorstellen die mich mit ihren Texten sehr inspirieren. Jedes einzelne ihrer Lieder ist ein Meisterwerk für sich. Sie beschäftigen sich genau mit eben genannten Themen. Zum Beispiel damit, welch ein  Wunder wir Menschen sind. Wie viel wunderbares in uns steckt und wie wichtig es ist das wir und selbst entdecken.

 

Ich bin zutiefst beeindruckt von seinen Texten, sie haben soviel Wahrheit und er formuliert es mit solch einem Witz, einer Ironie. Ich finde es toll das es Mensche gibt die diese wichtigen Themen so wunderbar verpacken. 

 

Die Künstler von denen ich spreche heißen Käpt'n Peng & Die Tentakel von Delphi

Hier drei Lieder aus ihrem neuen Album die mich besonders bewegen und begeistern.

 

Hört mal rein, es lohnt sich <3

Das erste wäre Spiegelkabinett

 

Lyrics: 


Ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie
Du, wir, ich, sie, es

Wouh! Aha-aha-aha, yeah!
Ladies and Gentlemen, Kreislabor 2017 (yo)
Nach einer wahren Begebenheit

Ich erwachte in einem Spiegelkabinett
Meine Haut war mit rasierten Igeln bedeckt (what?)
Sie fielen ab und griffen meine Reflektionen an
Mir fehlten alle Zähne und ich hatte keine Hosen an
Ich gebar ein goldenes Ei
Aus dem nochmal ein Ich entsprang und plötzlich war ich zwei (hi!)
Mein zweites Ich war stärker als das erste
Ich fraß mich und multiplizierte meine Stärke
Ich verdaute mich und fand den inneren Ort
Und wuchs zu einem Werwolf-Vampir-Zombie-Cyborg
Zerboxte alle Spiegel im Raum
Sie hab'n mich komisch angeseh'n, ich konnt' ihn'n einfach nicht vertrauen
Und so lief ich los und ich kam zu einer Kante
Ich fiel hinab, weil ich die Kante nicht erkannte
Ich gelangte in eine Situation
Eine Stimme sprach zu mir: „Aha, da bist du ja, mein Sohn!
Hier, trinke Tipp-Ex und finde zur Weisheit!
Ich mal' dich weiß, damit du endlich Bescheid weißt
Denn du musst deinen Geist entleeren
Denn in der Leerheit spiegelt sich dein wahres Wesen
Vergiss das Formenspiel von Planeten und Worten
Und tauch hinab zum Urgrund allen Lebens
Und werde zur Leinwand für die tanzenden Farben, die das Universum mal'n“

Ich weiß nicht, wie es begann
Es weckte mich ein Traum
Ich wurde darin eine Tür
Und mich betrat ein Raum

Er weiß nicht, wie ihm geschah
Es weckte ihn ein Traum
Er wurde darin eine Tür
Und ihn betrat ein Raum

Ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie
Du, wir, ich, sie, es

Und so suchte ich nach Leerheit und fing an mich zu übergeben
Entleerte mich komplett – ich kotzte um mein Leben
Ein Strahl aus Ziffern und ein Meer aus Alphabeten
Familienalben, Körperteile von Propheten
Ein Bündel gelber Rosen und drei Fernsehapparate
Meinem Mund entwichen Fliegen mit'm Gürtel in Karate
Ich kotzte einen Clown, zwei Schlangen und ein Schaf
Welches wiederum ein zweiköpfiges Einhorn erbrach
Ich hörte nicht mehr auf, alles kam aus meinem Bauch
Kotzte tausend Jahre Christentum und Disney aus mir raus
Aus mir kamen Folterbänke, Scheiterhaufen, Stacheldraht
Sogar ein schönes Paar, in dessen Hand ein Apfel lag
So übergab ich mich, bis nichts mehr von mir übrig war
Ich ließ los, bis auch die allerletzte Lüge starb
Sie lautet: *rhhh*, ich legte sie ins Gras
Als plötzlich in der Stille wieder diese leise Stimme sprach:
„Es ist genug, jetzt bist du vielleicht bereit
Probier dich aus, dein erster Gegner ist die Zeit
Und willst du das Wesen des Daseins kapieren
Musst du vorher deine Wahrnehmung von Zeit transzendieren“
Und so grübelte er darüber nach, was die Stimme ihm sagen wollte
Denn Zeit, wie er sie kannte, war eine vollkommen statische, stabile Linie auf einer sehr –

Ich weiß nicht, wie es begann
Es weckte mich ein Traum
Ich wurde darin eine Tür
Und mich betrat ein Raum

Er weiß nicht, wie ihm geschah
Es weckte ihn ein Traum
Er wurde darin eine Tür
Und ihn betrat ein Raum

Ich, du, er, sie, es, wir, ihr
Sind doch alle nur es

Und so hat mir diese Stimme eine gescheuert
Und mich dabei durchs Raum-Zeit-Kontinuum geschleudert
Das Gestern wurde flüssig und vom Heute getrunken
Von der Vergangenheit entkoppelt und mit morgen verbunden
Das Jetzt war kein Punkt auf einem Strahl von Zeit
Sondern 'n multi-permeabler symoplektischer Kreis
Das war zu viel für mich, ich fiel in meine Angst hinein
Und wollte wieder ein Werwolf-Vampir-Zombie-Cyborg sein
Die Stimme sagte: „Nö, jetzt ist es zu spät
Hier ist dein Keim, der Samen ist gesät
Wohin du auch gehst, steht die Wahrheit dir im Weg
Und fordert dich heraus, bis du sie endlich verstehst
Du kannst sie verleugnen und sie tausendmal zerreden
Kannst sie tausendmal widerlegen und sie tausendmal zerlegen
Doch am Ende wird sie sich all deiner Regeln entheben
Jegliche Knebel entknoten und die Barrieren enthebeln
Denn Leben ist nicht nur das, was du siehst
Sondern auch das, was sieht (ja!)
Du denkst, du wärst nur der MC
Doch in Wahrheit bist du der Beat“
Und so nahm ich diese Stimme und beraubte ihr den Klang
Ich löschte alle Worte und ich wurde ein Gesang
Den niemand mehr versteht, so bleibe ich alleine
Zwischen Spiegelscherben zieh' ich leise meine Kreise
Und singe: eins minus π mal null hoch unendlich
Ich kenn' die Wahrheit nicht
Aber die Wahrheit kennt mich

Er weiß nicht, wie ihm geschah
Es weckte ihn ein Traum
Er wurde darin eine Tür
Und ihn betrat ein Raum

Er weiß nicht, wie ihm geschah
Es weckte ihn ein Traum
Er wurde darin eine Tür
Und ihn betrat ein Raum

Er weiß nicht, wie ihm geschah
Es weckte ihn ein Traum
Er wurde darin eine Tür
Und ihn betrat ein Raum

Ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie
Du, wir, ich, sie, es

Und Nummer Zwei: Meister und Idiot

 

Lyrics: 

 

Kreislabor, Ladies und Gentlemen
Folgendermaßen:

In mir lebt ein Meister, er hat das Licht gesehen
Er kann über Wasser und durch Wände gehen
Er spricht mit Katzen und mit Krähen
Fast ist er perfekt und kann sogar den Mensch verstehen
Er ist per Du mit den fünf Elementen
Kann Gefühle fließen lassen und sogar Gedanken lenken
Doch heimlich führt er einen Dialog
Mit sich selbst, denn in ihm lebt ein Vollidiot

Der Idiot und der Meister streiten schon seit Jugendjahren
Der Meister will Magie, der Idiot will Tretboot fahren
Sie sind sich gegenseitig ewiges Martyrium
Werfen Stühle um, streiten sich ins Delirium
Denn keiner der beiden hat den anderen gecheckt
Und beide glauben immer noch der andere wär' der Depp
Und so jagen sie sich rasend durch den Garten meines Ichs
Und spielen mit rosa Partyhüten Wahrheit oder Pflicht
Beide denken sie gewinnen, weil jeder sich für heller hält
Bis einer von den beiden in den dunklen Keller fällt
Meines Unterbewusstseins und dort verschwindet
Für Jahre, weil er den Ausgang nicht mehr findet

(Treppentext, das ist quasi eine Art Refrainersatz)

Doch nach ein paar Jahren hör ich eine Stimme rufen
Und wag mich zu dem Keller an den Rand der dunklen Stufen
Und höre: "Bitte rette mich, ich finde die Treppe nicht"
Du stehst auf ihr, entspann dich, sonst verletzt du dich
Treppen sind sehr kompliziert, du könntest dich noch verlaufen
"In welche Richtung soll ich gehen, kann man für Treppen Karten kaufen?"
Klar, es geht nach oben und nach unten
Und diese beiden Pole sind mit Stufen verbunden
Die du mittels eines Schrittes, den du ballistisch ermittelst
Über deinen Nervensträngen deinen Beinen vermittelst
Um die dann vertikal entgegen jener Schwerkraft zu erheben
Die dich ursprünglich gehindert hat, von A nach B zu schweben
"Hey, alles klar, das heißt, ich soll in die Stufen beißen?"
Ne, du sollst mit den Beinen über Stufen steigen
"Versteh ich nicht" - Mann! Folg der geraden Spur
"Machst du dich lustig über mich?" - Ne, ich verarsch dich nur

Also konzentriere dich, glaube mir, ich liebe dich
Greif an das Geländer, schau nach oben und ich schiebe dich
"Ich geniere mich, ich erkenne dein Gesicht
Bist du nicht dieser Rapper, der mit Bäumen und mit Tieren spricht?"
Gut erkannt, ich bin der K.Ä.P.T.N
"Ich hab dich noch nie gesehen" - Na, dann lern' mich kennen
Ich bin ein Mensch und du ein Teil meines Ichs
Und während du auf den Stufen sitzt, formulier ich dich
Und extrahiere somit meine inneren Bewegungen
In sprachliche Metaphern einer erfundenen Begegnung
"Ähm, warte kurz, das heißt, du hast mich nur erfunden?"
Korrekt. - "Als ein Bild für all die ungeheilten Wunden
Die im dunklen Keller deiner Psyche nach den Stufen suchen?"
Du hast mich gerufen, hör besser auf mich zu verfluchen
"Dieses Verhalten ist doch gespalten!" - Ich will mich nur unterhalten
Denn im Formulieren des Problems ist die Lösung schon enthalten
"Ich versteh dich nicht" - Doch, tust du und du weißt es
"Ich begreife einfach nicht, wie der Kram gemeint ist"
Es ist nur ein Gleichnis. "Ein Gleichnis? Beweis es!"
Ein Gleichnis ist nicht zu beweisen "Aber was heißt es?"
Mann, es ist wie ein Blinder, der zeichnet
"Das ist doch paradox!" - Aber ein Gleichnis beschreibt es
"Ah, toll, und was soll die Sache bringen?"
Es soll das kalte Herz, das in uns schlägt zum Lachen zwingen
"Krasses Ding, so wie als Buddha über's Wasser ging?"
Es ist der Grund, warum Menschen über Drachen singen
Ein Feuerholz mit Worten, während wir mit Schatten ringen
Wie Motten suchen wir den Mond, während wir in die Fackel springen
"Das hat ja alles überhaupt keinen Zusammenhang!"
Doch hat es und jetzt fass an dem Geländer an
Wir folgen jetzt den Schritten, die zu gehen sind
Um allen unsern Fehlern zu befehlen, dass sie Wege sind

Doch plötzlich mischt sich eine Stimme ein in unsere Diskussion
Und behauptet ich und der Idiot wären ihre Kreation
Die mentale Projektion einer genialen Illusion
Aus der kristallenen Pyramide einer getarnten Dimension
Ich sage "fresh", sie sagt "ihr braucht euch nicht bedanken
Wir sind alle nur Gedanken des ewigen Gesamten"
"Wow!" Sie ist der Garten, wir die Pflanzen
Und produziert den Beat, zu dem wir alle tanzen
"Damn!" Ihr seid auf das Ganze reingefallen
"Hast du dir das ausgedacht?" - Nein, es ist mir eingefallen
Wir sind die Idee einer Idee einer Idee
Die solange denkt, bis sie sich selber versteht
Somit wird die Frage nach der Wahrheit obsolet
Denn die Illusion ist die Realität
Doch wie der Samen, der zur Sonne will, weil er ihr Erbe trägt
Findet sie nur zum Licht, wenn man sie vorher in die Erde gräbt
Also umarmen wir die Schatten, die uns umnachten
Bis die Samen erwachen, die in unserem Herzen wachsen
Bis sie platzen und zur Sonne streben wie jedes Leben
Sehnen sich unsere Wesen nach der Kraft, die sie gebären
Und dem Ursprung ihres Entstehens und werden ihn finden
Wenn sie sich mit dem, was sie entbunden hat, wieder verbinden
Denn die Wahrheit ist ein ernster Clown, sie lacht sich selber aus
"Ist dir das eingefallen?" - Nein, ich dachte es mir aus

MCHomoSapiensSapiens

 

Lyrics:

 

Es ist angerichtet. Zu Tisch. Doch was ist das?
Oh Gott, was hab ich angerichtet?

Es ist nicht einfach, mich zu verstehen
Ich kam aus dem Meer und lernte zu gehen
Ich begann zu greifen, zu hören und zu sehen
Ich lernte das Zeichnen, das Schreiben, das Zählen
Baute fliegende Maschinen und betrat den Mond
Ich habe Wälder gefressen, ich hab ein Schaf geklont
Denn ich habe ein Gehirn um Milliarden von Daten
In Nanosekunden in diesen Primaten zu laden
Den ich bewohne, um in über 6000 Sprachen
Seinen Namen mit Fanfaren in die Erde zu graben
Ich bin das Boss-Geschöpf
Ich hab Atome gespalten, ich habe Gott geköpft
Ich bin die Endlösung der Nahrungskette, ich bin ein Genie
Ich gewinne jedes Battle, Mutter Erde ist ein whack MC
Ich bin der letzte Mutant
Ich brauche nicht mehr denken, weil ich Halbleiter erfand

Ich bin hochbegabt, aber blind
Millionen Jahre alt, aber immer noch ein Kind
Ich bin die Krone der Schöpfung
Und arbeite langsam an meiner eigenen Löschung

Ich erfand die Quizshow und den Genozid der Indianer
Teleshopping und das griechische Drama
Zimtschnecken, Impfstoffe, Euthanasie
Napalm, Tamagotchi, ich hab soviel Fantasie
Ich fand das Bosom, das Atom, das Genom
Ich erschuf die Religion, das Pogrom und den Strom
Die Intelligenz der Evolution hat sich in mir manifestiert
Noch das allergrösste Tier hat vor mir kapituliert
Habe in den Apfel der Erkenntnis gebissen
Und danach Wolkenkratzer in die Wüste geschissen
Die ich erschuf mit dem Blut meiner eigenen Brut
Ich liebe jede Religion, die auf Opfer beruht
Ich bin das erste Tier, das sich fragt, was es ist
Was es soll, was es wird, wie es geht, was es nützt
Der neugierigste Affe aller Zeiten
Ist die bescheidenste Art, um mein Genie zu beschreiben

Ich bin hochbegabt, aber blind
Millionen Jahre alt, aber immer noch ein Kind
Ich bin die Krone der Schöpfung
Und arbeite langsam an meiner eigenen Löschung
Hochbegabt, aber blind
Millionen Jahre alt, aber immer noch ein Kind
Ich bin die Krone der Schöpfung
Und arbeite langsam an meiner eigenen Löschung

Manche sagen, ich fresse meine eigene Mutter
Ich bewohn ihre Haut
Sie versorgt mich mit Futter
Für den Palast, den ich bau
Ich fress ihr die Haare vom Schädel
Und ihr Fleisch fress ich auch
Ich fülle ihre Augen mit Nebel
Und ihre Adern mit Rauch
Denn mein Hirn ist ein Wichser
Und mein Herz ein Idiot
Mein Wille ein Feigling
Und meine Hand ein Despot
Doch egal, was ich tue
Belächelt sie mich
Egal, was ich versuche
Sie ist stärker als ich

Ich bin hochbegabt, aber blind
Millionen Jahre alt, aber immer noch ein Kind
Ich bin die Krone der Schöpfung
Und arbeite langsam an meiner eigenen Löschung
Hochbegabt, aber blind
Millionen Jahre alt, aber immer noch ein Kind
Ich bin die Krone der Schöpfung
Und arbeite langsam an meiner eigenen Löschung

Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag, eine wunderbare Woche, ein wunderbares Leben. Denkt daran, ihr seid eins der größten Wunder die es hier auf diesem Planeten gibt. Setzt eure Fähigkeiten weise ein.

 

 

Eure Ilka <3

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